Hilary Woods

In Dublin geboren, war Hilary Woods zunächst von 1996 bis 2003 Bassistin bei JJ72, einem irischen Trio, das der alternativen Szene der frühen 2000er Jahre zuzuordnen ist. Nach einem längeren Rückzug aus der Musik kehrte sie auf einem persönlicheren und reduzierteren Weg zurück: zunächst unter dem Namen The River Cry mit einem Album 2013, dann unter ihrem eigenen Namen mit der EP Night (2014) und Heartbox (2016). Ihre Solokarriere bewegt sich an der Schnittstelle von Folk-Ambient, Minimalismus, experimentellem Rock und dezenten elektronischen Texturen, mit einer Kompositionsweise, die Stimme, Klavier, dunkle Flächen und nächtliche Atmosphären in den Mittelpunkt stellt. Dieses Vokabular entwickelt sie auf Colt (2018), Birthmarks (2020), Feral Hymns (2021, EP), Acts of Light (2023) und Night CRIÚ (2025). Ihre Arbeiten, unter anderem bei Sacred Bones veröffentlicht, bleiben einem langsamen, körperlichen und introspektiven Kosmos verhaftet, fern dem Rockformat ihrer Anfänge. Zwischen Lied, Drone und experimenteller Musik schafft Hilary Woods ein konzentriertes Solowerk, geprägt von Stille, Wiederholung und einem sehr visuellen Umgang mit Klang.

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Konzert

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