16 Horsepower
Seit Anfang der 1990er Jahre setzten sich 16 Horsepower in der unabhängigen Szene von Denver, Colorado, um Sänger und Multiinstrumentalisten David Eugene Edwards durch, dem unter anderem Pascal Humbert und Jean‑Yves Tola beitraten. Die Gruppe entwickelte eine düstere amerikanische Rockästhetik, die ländlichen Folk, Country, Bluegrass‑Einflüsse und post‑punkige Energie verbindet, mit Texten, die von biblischer Bildsprache geprägt sind, und Atmosphären, die an die traditionelle Musik der Appalachen erinnern. Nach einer gleichnamigen EP 1995 erschien 1996 das Album Sackcloth ’n’ Ashes, das diese gespannte, minimale Ästhetik etablierte; 1997 folgte Low Estate, auf dem der Sound dichter wurde und sich zu elektrischen Arrangements öffnete. Die Live‑Platte Hoarse, überwiegend in Europa aufgenommen und 2000 veröffentlicht, belegt die Bedeutung europäischer Tourneen für den Werdegang der Band, gefolgt von Secret South im selben Jahr, das die Folk‑ und akustische Dimension von 16 Horsepower betonte. 2002 konzentrierte sich Folklore auf Cover und traditionelle Lieder und setzte den Dialog der Band mit altem Repertoire in einem alternativen Rockkontext fort. Bis Mitte der 2000er Jahre aktiv, blieb 16 Horsepower mit Szenen wie Alt‑Country, Gothic Americana und Neofolk verbunden und ist weiterhin mit Projekten seiner Mitglieder wie Wovenhand oder Lilium verknüpft; die Band gilt als Scharnier zwischen Roots‑Musik und Independent‑Rock.
kommende Veranstaltungen
Keine kommenden Veranstaltungen
vergangene Veranstaltungen 10
| Juni 7 |
|
| Juni 6 |
|
| Juni 2 |
|
| Mai 29 |
|
| Mai 25 |
|