John Carroll Kirby
Ansässig in Los Angeles hat John Carroll Kirby seit den 2010er-Jahren einen Weg entwickelt, der Jazz, Soul, R&B, Funk und eine instrumentale Musik mit ambienten und New-Age-Akzenten kreuzt. Als Pianist, Komponist und Produzent, der in Kalifornien, insbesondere an der University of Southern California, im Jazz ausgebildet wurde, hat er sich zunächst als Studio- und Live-Kollaborateur etabliert, bevor er seine eigenen Platten veröffentlichte. Sein Name taucht neben Künstlern auf, die aus unterschiedlichen Welten stammen, von Solange über Frank Ocean, Blood Orange bis Harry Styles, darunter Connan Mockasin, Eddie Chacon, Bat for Lashes oder Remi Wolf, was die Flexibilität seines Spiels und Schreibens deutlich macht. Alleinstehend baut John Carroll Kirby eine Diskografie auf, in der Keyboards, kurze melodische Motive, weiche Texturen und eine ausgeprägte Vorliebe für offene instrumentale Formen dominieren: Travel (2017), Meditations in Music (2018), Tuscany (2019), Conflict und My Garden (2020), dann Septet (2021), Dance Ancestral (2022) und Blowout (2023). Seine Musik bewegt sich zwischen gedämpftem Groove, zurückhaltender Improvisation, dezenter Exotik und klaren Arrangements, mit einem Rhythmusgefühl, das sowohl dem Jazz als auch psychedelischer Musik und zeitgenössischer Popmusik entstammt. John Carroll Kirby komponiert auch für das Bewegtbild, insbesondere mit dem Soundtrack zu Cryptozoo (2021).