'68
2003? Nej, 2013. Gegründet in Atlanta, Georgia, im Jahr 2013, entwickelt '68 einen abrasiven Rock, der zwischen Noise Rock, Punk Blues und Post‑Hardcore angesiedelt ist, auf der Basis eines reduzierten Gitarren‑und‑Schlagzeug‑Setups. Angeführt vom Sänger und Gitarristen Josh Scogin (ehemals Norma Jean und The Chariot), verfolgt das Duo einen sehr direkten Ansatz, der auf Improvisation, dynamischen Brüchen und einem bewusst rohen Sound beruht. Nach der ersten EP “Midnight” (2013) veröffentlichte '68 2014 das Album “In Humor and Sadness”, das die Band auf nordamerikanischen Indie‑Rock‑Bühnen etablierte, gefolgt von “Two Parts Viper” (2017) und “Give One Take One” (2021), zwischenzeitlich ergänzt durch die EP “Love Is Ain’t Dead” (2020). Live zeigt '68 ein sehr physisches und spontanes Spiel, das die Energie des Hardcore in ein kompakteres Format überträgt, geprägt von zerrissenen Blues‑Riffs, oft heiserem Gesang und massivem Einsatz von Feedback. Das Duo bewegt sich in einem Netzwerk von Touren und Festivals, an denen Punk‑, Metal‑ und Alternative‑Rock‑Bands kreuzen, behält dabei aber eine klare Identität, die um Scogins Persönlichkeit und den Dialog zwischen Gitarre und Schlagzeug zentriert ist.
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