Black Coffee
Verankert in der südafrikanischen House-Szene hat Black Coffee seit den frühen 2000er-Jahren einen Deep-House-Ansatz entwickelt, der lokale Rhythmen, langsame Tempi und Soul-Texturen vereint. Geboren als Nkosinathi Innocent Maphumulo in Umlazi, später in Mthatha und schließlich in Durban ansässig, studierte er Musik und wurde zunächst als Mitglied des Afro-Pop-Trios Shana bekannt, später auch durch die Red Bull Music Academy 2003 in Kapstadt. Black Coffee startete sein Soloprojekt mit dem Album "Black Coffee" (2005), veröffentlicht auf seinem Label Soulistic Music, gefolgt von "Have Another One" (2007) und "Home Brewed" (2009), die seine Handschrift als DJ und Produzent zwischen minimaler House, Soul-Stimmen und Afro-Einflüssen etablierten. Mit dem Live-Album "Africa Rising" (2012) und "Pieces of Me" (2015) erweiterte Black Coffee seine Reichweite über Südafrika hinaus, intensivierte seine Tourtätigkeit und behauptete sich dauerhaft auf internationalen Club- und Festivalbühnen, insbesondere in Ibiza. Das Projekt "Subconsciously", erschienen 2021 und geprägt von Kollaborationen mit Künstlern wie Drake, David Guetta und Usher, bestätigte seine globale Ausrichtung, blieb aber in einer Afro-House- und Deep-House-Ästhetik verwurzelt, die auf Wiederholung, Groove und sparsamen Vocaleinsatz setzt.
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