Ninho

Geprägt von der Rap‑Szene im Essonne etabliert sich William Nzobazola, genannt Ninho, 1996 in Longjumeau geboren in einer Familie mit Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo, Mitte der 2010er Jahre mit einer französischen Rap‑Spielart, die von Trap, Autotune‑Melodien und einer ausgeprägten Vorliebe für Mixtape‑Formate getragen ist. Nach mehreren in Eigenregie veröffentlichten Projekten und Online‑Freestyles macht Ninho mit der Mixtape „M.I.L.S“ (2016) einen entscheidenden Schritt nach vorn; sie ebnet den Weg für sein Debütalbum „Comme prévu“ (2017). Es folgen „M.I.L.S 2.0“ (2018) und „Destin“ (2019), in denen sein Schreiben zwischen technischem Ego‑Trip, Erzählungen über Werdegänge aus dem Viertel und introspektiveren Stücken pendelt. Diesen Zyklus setzt Ninho mit „M.I.L.S 3“ (2020) und dem Album „Jefe“ (2021) fort und festigt damit eine Ästhetik aus dunklen oder atmosphärischen Instrumentals, gesungenen Hooks und einem anpassungsfähigen Flow, der Kollaborationen mit anderen Künstlern der frankophonen Szene begünstigt. Als gefragter Gast auf Features und auf Festival‑ und Arena‑Bühnen nimmt Ninho eine zentrale Rolle im französischen Rap der 2010er und 2020er Jahre ein.

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vom Jan. 8 bis Jan. 11
Mai 3, 2025
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