Gazpacho

Ursprünglich aus Oslo in Norwegen stammend, formierte sich die Progressive-Rock-Band Gazpacho 1996 um Jan-Henrik Ohme, Jon-Arne Vilbo und Thomas Andersen; bald traten Mikael Krømer, Kristian Torp und Lars Erik Asp bei, womit sich ein Sextett stabilisierte. Die Gruppe trat Anfang der 2000er Jahre auf der europäischen Progressive-Rock-Szene hervor, verbreitete ihre Musik rasch online und spielte als Vorgruppe für Marillion, wodurch sie in ein Netzwerk von Spielstätten und Festivals eingebunden wurde. Bereits mit dem Debüt Bravo (2003) und den folgenden Alben When Earth Lets Go (2004) und Firebird (2005) etablierte die Band ein Spektrum zwischen Progressive Rock, Art Rock und Ambient, geprägt von einer zurückgenommenen Stimme, häufigem Einsatz von Violine und Keyboards sowie einer Vorliebe für ausgedehnte Formen. Night (2007) bestätigte die Neigung zu langsam entwickelnden Stücken und repetitiven Atmosphären, eine Ausrichtung, die sich in Konzeptalben wie Missa Atropos (2010) und Demon (2014) sowie in Molok (2015), Soyuz (2018) und Fireworker (2020) fortsetzt. Die Texte drehen sich oft um Geschichten, Mythen oder metaphysische Fragestellungen, gestützt von detaillierten Arrangements, in denen rockige Motive, kammermusikalische Elemente und dezente elektronische Texturen nebeneinander bestehen. Hauptsächlich auf Tournee in Europa, bevorzugt Gazpacho die Club- und Festivalbühnen der Progressive-Rock-Szene, wo die Band Konzerte präsentiert, die auf der beinahe narrativen Interpretation ihrer Alben basieren.

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Apr. 3
März 30