The Doobie Brothers

Anfang der 1970er Jahre in San Jose, Kalifornien, gründeten sich The Doobie Brothers um die Gitarristen und Sänger Tom Johnston und Patrick Simmons sowie den Schlagzeuger John Hartman vor dem Hintergrund der Westcoast‑Rockszene. Die Band setzte sich zunächst mit einem rhythmisch getriebenen Gitarrenrock durch, der von Boogie, Country‑Rock und Folk geprägt war, getragen von engen Gesangsharmonien und eingängigen Refrains. Die frühen Alben, von The Doobie Brothers (1971) über Toulouse Street (1972) bis The Captain and Me (1973), etablierten diese Mischung aus Rock mit Blues‑ und Pop‑Einschlägen. Ab etwa 1975–76 lenkte die Hinzunahme von Michael McDonald die Band in eine soul‑ und softrockorientierte Richtung, in der Keyboards und R&B‑Einflüsse, teils mit Anklängen an Jazz‑Rock, an Bedeutung gewannen, wie auf Takin’ It to the Streets (1976), Livin’ on the Fault Line (1977) und Minute by Minute (1978) zu hören ist. Nach einer ersten Trennung 1982 formierten sich The Doobie Brothers Ende der 1980er Jahre neu, veröffentlichten unter anderem Cycles (1989), Brotherhood (1991), World Gone Crazy (2010) und Liberte (2021) und blieben mit regelmäßigen Touren aktiv, in denen die verschiedenen stilistischen Perioden der Band koexistieren.

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