Namasenda

In Schweden als Kind ugandischer Eltern geboren, hat Naomi Namasenda, die unter dem Namen Namasenda veröffentlicht, zwischen Stockholm und Los Angeles eine Laufbahn aufgebaut, die an der Schnittstelle von elektronischer Popmusik, Clubmusik und Hyperpop liegt, geprägt von direktem Gesang und stark digitalisierten Produktionen. Sie wurde am Musicians Institute ausgebildet, nachdem sie 2012 ein Gesangsstipendium der Hollywood Chamber of Commerce erhalten hatte. Anschließend kehrte Namasenda nach Schweden zurück und startete ihre Diskografie mit der Single „Here“ (2016), produziert mit BFOTY, gefolgt von der EP Hot_Babe_93 im Jahr 2017. 2019 unterschrieb sie bei PC Music und wurde damit die erste schwarze Künstlerin auf dem britischen Label; dort veröffentlichte sie „24/7“ und brachte 2020 „Dare (AM)“ und „Dare (PM)“ heraus – zwei Stücke, die mit A. G. Cook verbunden sind – sowie „Wanted“. Ihre Mixtape Unlimited Ammo (2021) schärfte ihr Profil weiter: eine nervöse, schnelle Popästhetik, stark geprägt von Internetästhetiken und Clubrhythmen, mit gelegentlichen Kollaborationen wie La Zowi, Mowalola oder Joey LaBeija. 2022 erschien Unlimited Ammo: Infinity (Remix), und 2023 schlug Namasenda mit der EP Ambrosia auf dem schwedischen Label Year0001 ein neues Kapitel auf.

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