Biréli Lagrène

Geboren 1966 in Soufflenheim in Elsass in einer sinti-Musikerfamilie, setzte sich Biréli Lagrène sehr früh auf der Jazzszene durch, indem er zunächst die Sprache Django Reinhardts aufgriff, bevor er ihr eine persönlichere Lesart gab. Als Jugendlicher im Kreis europäischer Clubs und Festivals entdeckt, nahm er 1980 das Album „Routes to Django“ auf, das ihn ins Zentrum der Wiederbelebung des Manouche-Jazz stellte. Im Verlauf der 1980er-Jahre erweiterte Lagrène sein Spektrum Richtung Bebop und Jazz-Fusion, unter anderem an der Seite des Bassisten Jaco Pastorius, und arbeitete mit zahlreichen amerikanischen und europäischen Instrumentalisten zusammen. Sein Gitarrenspiel, verwurzelt im Manouche-Swing, jedoch genährt von Blues, Hard Bop und den Harmonien des modernen Jazz, wechselt zwischen elektrischen Projekten und akustischen Besetzungen. Die 2000er-Jahre markieren eine bewusste Rückkehr zur Manouche-Ästhetik mit „Gipsy Project“ (2001) und „Gipsy Project & Friends“ (2002), während er zugleich im Bereich des zeitgenössischen Jazz aktiv bleibt, wie das Trio „D-Stringz“ mit Stanley Clarke und Jean-Luc Ponty (2015) zeigt. Auf den internationalen Bühnen fest etabliert, wechselt Biréli Lagrène weiterhin zwischen Soloauftritten, kleinen akustischen Ensembles und kooperativen Projekten in Frankreich, Europa und auf Jazzfestivals.

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Biréli Lagrène
Konzert

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März 1
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vom Jan. 25, 2022 bis Jan. 28, 2022
Okt. 29, 2021
Okt. 28, 2021
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  • Biréli Lagrène
  • L'Odéon
  • 1 place du bicentenaire de la Révolution Française