Goose
Ursprünglich in der Independent-Szene Connecticuts Mitte der 2010er Jahre entstanden, bewegt sich Goose an der Schnittstelle von Indie, Jam-Band und psychedelischem Pop. Mit Sitz in Norwalk formiert sich die Band um Rick Mitarotonda (Gesang, Gitarre), Peter Anspach (Keyboards, Gitarre, Gesang), Trevor Weekz (Bass) und Cotter Ellis (Schlagzeug) in einer Gruppendynamik, in der Komposition und ausgedehnte Improvisation nebeneinander bestehen. Die frühen Auftritte in Kellern und kleinen Clubs an der Ostküste prägten einen Stil, der auf repetitiven Grooves, langen instrumentalen Steigerungen und eingängiger melodischer Songschreibung basiert. Moon Cabin (2016), in einer Scheune in New Hampshire aufgenommen, fixierte diese Ausrichtung im Studio und leitete eine Reihe von Veröffentlichungen ein, in denen die erzählerische Komponente an Bedeutung gewann. Nach Jahren intensiver Live-Aktivität, dokumentiert durch zahlreiche Konzertaufnahmen, veröffentlichte Goose Shenanigans Nite Club (2021) und Dripfield (2022), die einen Sound aus klaren Gitarren, umhüllenden Keyboards und dichten Rhythmussektionen präzisieren. Everything Must Go (2024) und Chain Yer Dragon (2025) führen diese Entwicklung fort und erkunden kontrastreichere Klanglandschaften zwischen 70er-Jahre-angehauchtem Rock und Stücken, die für kollektive Improvisation konzipiert sind. Parallel dazu weitete Goose seine Reichweite auf große Venues wie Madison Square Garden, Red Rocks Amphitheatre und Radio City Music Hall aus, spielte Festivals wie Bonnaroo und Austin City Limits und trat in mehreren US-Fernsehsendungen auf, wodurch die Bandidentität in einer online stark dokumentierten Live-Praxis verankert wurde.
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