Butcher Brown

Gegründet 2009 in Richmond, Virginia, vereint Butcher Brown Marcus Tenney, Morgan Burrs, Corey Fonville, Andrew Randazzo und DJ Harrison zu einem Quintett, das zwischen Jazz, Jazzfusion, Soul, Funk, Hip‑Hop und R&B pendelt. Die Musik von Butcher Brown beruht auf einer flexiblen, kollektiven Schreibweise, mit einer ausgeprägten Vorliebe für die Texturen des Jazz‑Funk der 1970er Jahre, groovesigen Rhythmen und einer Improvisationsauffassung, die nahtlos von einem Register ins andere wechselt. Bekannt wurde die Gruppe zunächst mit Backtracks (2013), dann All Purpose Music (2014) und Grown Folk (2015), bevor sie ihre Diskografie mit Live at Vagabond und The Healer (2017), Camden Session und AfroKuti: A Tribute To Fela (2018) erweiterte. Anschließend wechselte Butcher Brown zu Concord Jazz und veröffentlichte #KingButch (2020) — im selben Jahr erschien auch Encore — gefolgt von Butcher Brown Presents Triple Trey (2022), Solar Music (2023) und Letters from the Atlantic (2025). Im Verlauf dieser Alben verfeinert die Band eine Sprache, in der Formen des zeitgenössischen Jazz auf Codes der Beat‑Szene, moderne Soulmusik und afroamerikanische Musik treffen, präsentiert in einem schlanken Bandformat.

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