Loverboy
Gegründet in Calgary, Alberta, Ende der 1970er um Sänger Mike Reno und Gitarrist Paul Dean, setzte sich Loverboy Anfang der 1980er Jahre in der nordamerikanischen Rockszene durch mit einem Sound zwischen melodischem Hardrock, Arena‑Rock und Pop‑Rock, geprägt von direkten Refrains, stark präsenten Keyboards und einer Produktion, die sowohl für die Bühne als auch für UKW‑Radio ausgelegt war. Die klassische Besetzung von Loverboy umfasste zudem Doug Johnson an den Keyboards, Scott Smith am Bass und Matt Frenette am Schlagzeug – ein Quintett, das auf Effektivität und Eingängigkeit setzte. Das Debütalbum Loverboy erschien 1980, gefolgt von Get Lucky (1981), Keep It Up (1983), Lovin’ Every Minute of It (1985) und Wildside (1987), Stationen einer Laufbahn, die durch den ständigen Wechsel zwischen energetischem Rock, spannungsgeladenen Balladen und AOR‑Elementen gekennzeichnet ist. Nach einer ruhigeren Phase in den 1990er Jahren veröffentlichten Loverboy VI (1997), Just Getting Started (2007) und Unfinished Business (2014). Noch immer auf Classic‑Rock‑Bühnen und Festivals aktiv, bewahrt Loverboy eine unverwechselbare Ästhetik, die auf der Verbindung von rhythmischer Wucht, klarer Gitarrenarbeit und sehr melodischen Gesangslinien beruht.