Arooj Aftab
Geboren in Riad als Tochter pakistanischer Eltern und in Lahore aufgewachsen, zog Arooj Aftab 2005 in die Vereinigten Staaten. Sie hat eine musikalische Sprache entwickelt, die zwischen Jazz, Minimalismus, Folk, hindustanischer klassischer Musik und dem Urdu-Ghazal angesiedelt ist. Ausgebildet am Berklee College of Music in Boston und später in New York ansässig, gehört Aftab zur Jazz- und "New Music"-Szene der Stadt und arbeitet zugleich für Kino und Dokumentarfilm. Ihre ersten Coverversionen, die Anfang der 2000er Jahre online verbreitet wurden, kursierten vielfach in Pakistan und begleiteten das Entstehen einer lokalen Independent-Szene. Ihre Solodiskografie umfasst Bird Under Water (2014), Siren Islands (2018), Vulture Prince (2021) und Night Reign (2024). Sie verbindet sparsame Arrangements, langsame Tempi, Ambient-Texturen und eine Stimme, die oft in den Vordergrund gerückt wird, wobei die Urdu-Lyrik eine zentrale Rolle spielt. Parallel dazu nahm sie Love in Exile (2023) mit Vijay Iyer und Shahzad Ismaily im Trio auf, eine Besetzung, die ihren Dialog mit der Improvisation fortführt. 2022 erhielt Arooj Aftab einen Grammy für „Mohabbat“ und wurde damit die erste pakistanische Künstlerin, die mit dieser Auszeichnung geehrt wurde.
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| Juni 8 |
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| Okt. 25, 2024 |
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