Veronica Swift
In Charlottesville, Virginia geboren, wuchs Veronica Swift in einem Jazz‑Umfeld als Tochter des Pianisten Hod O’Brien und der Sängerin Stephanie Nakasian auf und trat bereits früh gemeinsam mit ihnen auf. Sie nahm 2004 ihr erstes Album Veronica’s House of Jazz auf und 2007 It’s Great to Be Alive!, bevor sie Gesangsstudien an der Frost School of Music der University of Miami aufnahm und 2016 abschloss. Ihre musikalische Entwicklung verortet sich vor allem im vokalen Jazz, Bebop und Straight‑Ahead‑Jazz, mit sehr artikuliertem Gesang, ausgeprägtem Phrasierungsgefühl und Aufmerksamkeit sowohl für Standards als auch für den Swing kleiner akustischer Besetzungen. 2015 veröffentlichte sie Lonely Woman und belegte den zweiten Platz beim Thelonious‑Monk‑Wettbewerb. Nach ihrem Umzug nach New York trat sie unter anderem im Birdland auf und baute ihre Präsenz auf der amerikanischen Jazzszene aus, während sie mit Musikern wie Benny Green, Chris Botti, Michael Feinstein und dem Jazz at Lincoln Center Orchestra unter Wynton Marsalis zusammenarbeitete. Ihre Diskographie setzte sich mit Confessions (2019), This Bitter Earth (2021) und Veronica Swift (2023) fort, wobei das letzte Album ein erweitertes Repertoire zeigt, ohne ihre jazzmäßigen Wurzeln aufzugeben.
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| Nov. 20, 2024 |
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