Vegyn
In London geboren, entwickelt Joe Thornalley unter dem Namen Vegyn einen Weg zwischen Elektronik, Ambient, abstraktem Hip-Hop und experimenteller Popmusik. Aus der britischen Szene der 2010er Jahre stammend, wechselte Vegyn vom DJing zur Produktion mit einer Herangehensweise, die von gebrochenen Rhythmen, diffusen Klangteppichen, überarbeiteten Samples und bewusst reduzierten Melodien geprägt ist. Sein Schaffen weitete sich schnell zu Kooperationen im R&B- und alternativen Bereich aus, unter anderem mit Frank Ocean, während er eine persönliche Sprache bewahrte, die durch entspannte Tempi, fragmentierte Strukturen und eine Vorliebe für Kontraste zwischen Intimität und Abstraktion gekennzeichnet ist. Vegyn betreibt zudem PLZ Make It Ruins, eine Plattform, die seine eigenen Veröffentlichungen und die von Künstlern aus seinem Umfeld begleitet. Mit Only Diamonds Cut Diamonds (2019) verbindet Vegyn Ambient, Breakbeats, IDM und minimale Texturen zu einem Album mit sehr freien Konturen; Don’t Follow Me Because I’m Lost Too!! (2023) führt diese Arbeit fort und legt dabei mehr Gewicht auf Collagen, Atempausen und sich wandelnde Formen. Zwischen Clubs, Festivals und Studioarbeiten nimmt Vegyn einen besonderen Platz in der zeitgenössischen elektronischen Musik ein, an der Schnittstelle von Tanzmusik, Experiment und poporientierteren Formaten.
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| Mai 8 |
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| Apr. 4 |
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