Rounhaa
Mit marokkanisch-martinikischer Herkunft ist Rounhaa Teil des frankophonen Rap aus Genf und steht an der Schnittstelle zwischen der Schweizer Szene und der neuen Rap-Generation in Frankreich. Er tritt mit den Projekten Yeratik und Horion hervor, die ein Universum schaffen, in dem unverblümte Rap-Tracks neben zurückhaltenderen, von Melancholie geprägten Stücken wie «DUBAÏ» existieren. Sein Schreiben bewegt sich zwischen Trap, melodischem Rap und direkteren Formen, wobei er mehr Wert auf Atmosphären und Stimmvariationen als auf ein einziges Register legt. Diese Positionierung bringt ihn sowohl mit Genfer Künstlern wie Makala als auch mit französischen Rappern wie Khali oder La Fève in Verbindung, ohne ihn einer einzigen Formel zuzuordnen. Rounhaa entwickelt so eine Laufbahn, die den gegenwärtigen Strömungen des frankophonen Rap folgt: lokale Verankerung, grenzüberschreitende Affinitäten und die Suche nach einem flexiblen Ausdruck, der von einem angespannten Track zu einer introspektiveren Färbung wechseln kann.
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