Sona Jobarteh
Sona Jobarteh, geboren 1983 in London und entstammend einer Linie mandingischer Griots, hat einen künstlerischen Werdegang, der zwischen Gambia und dem Vereinigten Königreich verläuft, wo sie sowohl in klassischer Musik als auch in westafrikanischen Traditionen ausgebildet wurde. Als Sängerin, Komponistin und Instrumentalistin mit der Kora im Mittelpunkt verortet sie ihre Arbeit in der mandingischen Musik, integriert jedoch Elemente von akustischem Folk, Afro‑Pop und mitunter Jazz, mit Liedtexten in Mandinka und Englisch. Nach musikalischen Studien in London stand sie in verschiedenen Ensembles auf der Bühne, bevor sie 2008 das Album Afro‑Acoustic Soul veröffentlichte, gefolgt von Fasiya (2011) und Badinyaa Kumoo (2022), die eine Kompositionsweise festigten, die auf Kora‑Motiven, Chören und zurückhaltenden Streicharrangements beruht. Sona Jobarteh tritt auf zahlreichen Weltmusik‑ und Jazzfestivals in Europa, Afrika und Nordamerika auf und arbeitet gelegentlich mit Künstlern wie Toumani Diabaté oder Oumou Sangaré zusammen. Parallel zu ihrer Musikkarriere gründete sie in Gambia The Gambia Academy, eine Bildungseinrichtung, die allgemeine Schulbildung mit traditionellen musikalischen Praktiken für junge Schülerinnen und Schüler verbindet.
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