Nebula
Auf der Rockszene von Los Angeles Ende der 1990er Jahre entstanden, entwickelte sich Nebula um den Gitarristen und Sänger Eddie Glass und den Schlagzeuger Ruben Romano, die beide zuvor bei Fu Manchu spielten und zunächst vom Bassisten Mark Abshire begleitet wurden. Die Band bewegt sich im Stoner-Rock- und Heavy-Psych-Umfeld und verbindet schwere Riffs, Garage-Energie und lange psychedelische Ausflüge, gespeist von Blues- und Space-Rock-Einflüssen. Nebulas erste Aufnahmen — die EP „Let It Burn“ (1998) und das Album „To the Center“ (1999) — prägen eine Ästhetik aus massivem Fuzz, langsamen Tempi und gedehnten Improvisationen, die für die Bühne konzipiert sind. Es folgten „Charged“ (2001) und „Atomic Ritual“ (2003), die diesen Ansatz fortschrieben, mitunter bei engeren Songstrukturen, und später „Apollo“ (2006), das von Besetzungswechseln gekennzeichnet ist. Nach Jahren des Tourens durch US-Clubs, europäische Festivals und Desert-Rock-Kreise legte Nebula eine Pause ein, bevor die Band 2017 um Eddie Glass mit einer erneuerten Rhythmusgruppe wieder aktiv wurde. Die Rückkehr ins Studio mündete in „Holy Shit“ (2019) und „Transmission from Mothership Earth“ (2022), auf denen Nebula seine Mischung aus abrasivem Psychedelic-Rock, repetitiven Grooves und gesättigten Klanglandschaften fortsetzt und dabei auf den direkten, rauen Sound eines Trios setzt.
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