Aymeric Lompret

Aymeric Lompret, geboren 1988 in Lille, hat seinen Weg als Komiker zwischen Amateurtheater und Stand-up-Bühnen aufgebaut, nachdem er eine HEC-Vorbereitungsklasse abgebrochen und mehrere Anstellungen als Angestellter gehabt hatte. Ausgebildet in einer Theatertruppe aus Tourcoing, schrieb er seine ersten Sketche und trat in Spielstätten der Métropole lilloise auf, bevor er zwischen 2011 und 2013 im Fernsehen in On n’demande qu’à en rire auf France 2 entdeckt wurde. Anschließend eröffnete Aymeric Lompret für andere Comedians und verfeinerte einen Stand-up-Stil, der soziale Beobachtung, absurde Abschweifungen und politische Positionen vereint. Von 2016 bis 2018 gehörte er zum kollektiven Ensemble Les Insolents, unter anderem mit Blanche Gardin und Pierre-Emmanuel Barré; Barré schrieb mit ihm gemeinsam die Shows Tant pis (2017) und Yolo (2023), wodurch die regelmäßige Zusammenarbeit fortgesetzt wurde. Parallel zur Bühne baute Lompret eine Tätigkeit als Radiokolumnist auf, zunächst in Par Jupiter!, anschließend in der Sendung Le Grand Dimanche Soir auf France Inter, die er 2024 verließ, bevor er zusammen mit Guillaume Meurice, Pierre-Emmanuel Barré und Juliette Arnaud La Dernière auf Radio Nova mitgründete. Aymeric Lompret tritt zudem gelegentlich im Kino und Fernsehen auf, unter anderem in der Serie La Meilleure Version de moi-même (2021) und im Film Les Pistolets en plastique (2024).

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