Skullcrusher

Seit dem späten Jahrzehnt der 2010er-Jahre schreibt Helen Ballentine unter dem Namen Skullcrusher eine empfindsame Musik zwischen Indie-Folk und Ambient, in der Stille und klangliche Materialien selbst erzählerische Funktionen übernehmen. Sie lebt in Los Angeles und stammt aus Tarrytown im Bundesstaat New York. Zur Musik gelangte sie nach einem Studium der Bildenden Kunst und einer Station in Galerien – ein Werdegang, der den sehr plastischen Charakter ihrer Arrangements prägt. Die ersten Veröffentlichungen bei Secretly Canadian, beginnend mit der gleichnamigen EP 'Skullcrusher' (2020), etablierten eine Ästhetik aus zurückhaltenden akustischen Gitarren, geflüsterten Stimmen und subtilen elektronischen Arrangements. Die EP 'Storm in Summer' (2021) setzte diese Erforschung eines reduzierten Folk fort, verarbeitet in atmosphärischen Schichten und mit einem sehr direkten Bezug zum Alltag. Mit dem Album 'Quiet the Room' (2022) erweitert Skullcrusher ihr Spektrum in Richtung stärker erzählerischer Formen und thematisiert Erinnerung, Kindheit und Zeitwahrnehmung durch eine sanfte, detailreiche Produktion, häufig in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Produzenten Noah Weinman. Live bevorzugt sie kompakte Formate, die dieses intime Verhältnis zu Klang und Raum fortführen, zwischen Folksong, langsamer Popmusik und kontemplativem Ambient.

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Konzert

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Apr. 9
Feb. 8, 2023