Irène Drésel

Geboren in Rueil‑Malmaison als Irène Billard, wuchs Irène Drésel in der Pariser Region auf. Sie studierte Klavier, Solfeggio und klassischen Tanz, bevor sie die École des Beaux‑Arts in Paris und die Gobelins besuchte, anfänglich auf einem Weg der bildenden Künste, der Fotografie, Video und Installation vereinte. Unter dem Namen Irène Drésel entwickelte sie ab Mitte der 2010er Jahre elektronische Musik, die zwischen Techno, hypnotischem Electro und melodischer Komposition angesiedelt ist, mit repetitiven Motiven, trockenen Percussions und einer floralen visuellen Ästhetik, die ihre plastische Arbeit fortführt. Nach der ersten EP Rita (2017) veröffentlichte sie die Alben Hyper Cristal (2019), Kinky Dogma (2021) und Rose Fluo (2024). Ihre Liveshows, oft als visuelle Performances konzipiert, nehmen einen wichtigen Platz in ihrem Werdegang ein; auf der Bühne tritt sie unter anderem mit dem Perkussionisten Sizo Del Givry auf. Parallel zu ihren Plattenveröffentlichungen komponierte sie für den Film die Musik zu À plein temps (2021), was ihr 2023 den César für die beste Originalmusik einbrachte. Im selben Jahr arbeitete sie zudem an 'Zeitgeist Botanica' mit Jean‑Michel Jarre für das Album Oxymoreworks.

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