Dany Doriz
Geboren als Daniel Dorise in Boissy-Saint-Léger im Jahr 1941, begann Dany Doriz mit einer klassischen Ausbildung auf Saxophon, Klavier und Schlagzeug, bevor er sich dem Vibraphon widmete, das er seit Ende der 1950er Jahre spielte. Schon früh auf der Pariser Bühne präsent, trat Dany Doriz unter anderem im Trois Mailletz auf und entwickelte in den 1960er Jahren eine Laufbahn im Bereich Swing und Mainstream-Jazz, mit Stationen im Quintett an der Seite von Jean-Luc Ponty und Gérard Badini sowie Kooperationen mit Memphis Slim und Stéphane Grappelli. Sein Spiel, verwurzelt in der Tradition des klassischen Jazz und Blues, setzt das Erbe von Lionel Hampton fort, mit dem Dany Doriz 1976 Ring Dem Vibes spielte und aufnahm. Ab 1970 übernahm Dany Doriz die Leitung des Caveau de la Huchette in Paris, eines historischen Clubs, der einen zentralen Platz in seiner Tätigkeit als Musiker, Bandleader und Veranstalter einnahm. Im Laufe der Jahrzehnte trat er im Trio, Oktett und Bigband auf und hielt eine regelmäßige Präsenz auf französischen und europäischen Bühnen. Zu den nachgewiesenen Alben zählen Dany Doriz Octet (1991), My Favorite Vibes (1993), Jazzola mit Marcel Azzola (1999), Jazz Fever mit Sweet System (2004), Hommage à la Nouvelle-Orléans mit Manu Dibango (2007) und Live at the Méridien (2007).
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