Daniel Zimmermann
Geboren 1974 in Châtenay-Malabry hat sich Daniel Zimmermann in der französischen Jazzszene als Trombonist, Tubist, Arrangeur und Komponist etabliert, mit einer Laufbahn, die sowohl die zeitgenössische Musik als auch große Formationen umfasst. Früh ausgebildet, danach am Pariser Conservatoire national supérieur de musique et de danse, beginnt er damit, in Funk-, Soul- und Salsa-Bands zu spielen, bevor er zahlreiche Bühnenerfahrungen sammelt – mit Claude Nougaro, Mister Gang, Sergent Garcia und Manu Dibango. Seine Arbeit entwickelt sich anschließend zwischen modernem Jazz, Groove, Rock und lateinamerikanischen Einflüssen, mit einem flexiblen, singenden und sehr rhythmischen Trombonenspiel. Nach den Projekten Spice Bones, dem Pourquery Quintet und später DPZ, veröffentlicht Daniel Zimmermann unter eigenem Namen Bone Machine im Jahr 2013, gefolgt von Montagnes Russes 2016, Dichotomie’s 2019 und L’Homme à tête de chou in Uruguay 2022. Parallel tritt er in verschiedenen Kontexten auf, vom Quartett Éric Sévas bis zum National Jazzorchester von Frédéric Maurin, einschließlich Projekten, die von Tony Allen, Jacques Vidal oder Thomas de Pourquery geleitet werden. Daniel Zimmermann bewegt sich so zwischen kleinen Ensembles, Orchestern und transversalen Kooperationen, mit einer Schreibweise, die Improvisation, Melodie und Gespür für Arrangement miteinander verbindet.
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