Tayc
Geboren 1996 in Marseille, entwickelte Tayc — bürgerlich Julien Bouadjie — früh, zwischen Frankreich und seinen kamerunischen Wurzeln, eine enge Beziehung zu Afro-Musik und frankophonem R&B. Mitte der 2010er-Jahre zunächst auf Streaming-Plattformen entdeckt, schärfte er eine Handschrift, die er "Afrolove" nennt: angesiedelt zwischen R&B, Afrobeat, Zouk-Einflüssen und Popballaden, getragen von melodischem Gesang und Texten über Liebesbeziehungen. Nach mehreren online veröffentlichten Titeln strukturierte er seinen Werdegang mit den Mixtapes "Alchemy" (2017) und "H.E.L.I.O.S" (2018), die seine Präsenz in der französischen Urban-Szene festigten. Mit dem Album "NYXIA" (2019) machte Tayc einen weiteren Schritt: ein dichtes Projekt, in dem er verschiedene Nuancen von Afro‑R&B auslotet und seine Ästhetik festigt, bevor er 2020 mit "Fleur froide" und 2021 mit der erweiterten Version "Fleur froide - Second état : la cristallisation" fortsetzt, die dieses romantische, nächtliche Universum weiterführen. Im Wechsel zwischen tanzbaren Tracks und langsameren Stücken kooperiert Tayc vielfach mit Künstlern aus Rap, Urban Pop und afro-europäischen Szenen und ist regelmäßig auf Tour, wobei sein Repertoire auf ein Konzertformat ausgerichtet ist, das Stimme und Live-Interpretation in den Mittelpunkt stellt.
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