Bill Frisell
Der 1951 in Baltimore geborene und in Denver aufgewachsene Gitarrist Bill Frisell gehört zur amerikanischen zeitgenössischen Jazzszene, pflegt jedoch ständig Verbindungen zu Folk, Country und nordamerikanischer populärer Musik. Nach Studien an der University of Northern Colorado und am Berklee College of Music ließ sich Frisell Ende der 1970er Jahre in New York nieder, schloss sich dem ECM-Katalog an und wurde in den Gruppen von Paul Motian und Jan Garbarek bekannt, bevor er auf der Downtown-Szene neben John Zorn aktiv wurde. Sein erstes Album als Bandleader, “In Line” (1983), eröffnete eine umfangreiche Diskographie, zu der unter anderem “Rambler” (1985), “Have a Little Faith” (1992), “Nashville” (1997) und “Blues Dream” (2001) zählen — mit Neuinterpretationen amerikanischen Repertoires, eigenen Kompositionen und Filmprojekten. Später in Seattle ansässig, entwickelte Frisell unterschiedliche Besetzungen vom Trio bis zum Großensemble und arbeitete gelegentlich mit Künstlern wie Elvis Costello oder Marianne Faithfull zusammen. Sein Spiel zeichnet sich durch einen sehr klaren Gitarrenton, den Einsatz weitgespannter harmonischer Texturen, ein Bewusstsein für Stille und eine Art aus, Improvisation, einfache Melodien und orchestrale Klangflächen zu verbinden, wie neuere Alben wie “Guitar in the Space Age!” (2014), “Valentine” (2020) und “Four” (2022) belegen.
kommende Veranstaltungen 1
NN North Sea Jazz Festival - Zaterdag Dagkaart
- Sa., Juli 11
- Rotterdam Ahoy
- Charlie Puth, Burna Boy, Thundercat, Adekunle Gold, Joy Crookes, Hajaj, Robert Glasper, Alex Isley, Pat Metheny, Estrella Morente, Incognito, Selah Sue, Julian Lage, Bill Frisell, Cécile Mclorin Salvant, Marcus Miller, Kiefer, Nils Petter Molvær, Christian McBride, Kenny Barron, Sun Ra & His Arkestra, Miguel Zenón
vergangene Veranstaltungen 2
| Juni 20, 2018 |
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| Juni 18, 2018 |
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