Dweezil Zappa

Geboren 1969 in Los Angeles, wuchs Dweezil Zappa im unmittelbaren Umfeld von Frank Zappa auf, von dem er – ohne sich darauf zu beschränken – die Vorliebe für komplexe Formen, rhythmische Brüche und die Arbeit an der Gitarre übernahm. Seine eigene Entwicklung setzte sich bereits in den 1980er-Jahren mit einem Rock durch, der vom kalifornischen Hardrock, Pop und Fusion geprägt war, in dem präzise Soli neben direkteren Strukturen stehen. Dweezil Zappa veröffentlichte Havin’ a Bad Day (1986), Confessions (1991), Shampoohorn (1995) und Automatic (2000) – Platten, die einen Übergang vom gesungenen Rockformat zu einer stärker instrumentalen und detaillierten Schreibweise zeigen. Ab Mitte der 2000er-Jahre widmete Dweezil Zappa einen großen Teil seiner Bühnenaktivität Zappa Plays Zappa, einem Projekt zur Neuinterpretation des Repertoires seines Vaters, das mit Musikern aus diesem Umfeld durchgeführt wird, darunter zeitweise Steve Vai und Terry Bozzio. Auf der Bühne entwickelt Dweezil Zappa ein Spiel, das auf einer klaren und beweglichen Gitarre zentriert ist, an der Schnittstelle von Rock, Jazz-Rock und Improvisation, mit ausgeprägtem Augenmerk auf Arrangements und die Wiedergabe komplexer Partituren.

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