Ezra Collective

Aus der Londoner Szene und dem Programm Tomorrow’s Warriors hervorgegangen, vereint Ezra Collective den Schlagzeuger Femi Koleoso, Bassisten TJ Koleoso, den Keyboarder Joe Armon-Jones, den Trompeter Ife Ogunjobi und den Saxophonisten James Mollison in einem Quintett, das zeitgenössischen Jazz mit Afrobeat, Hip-Hop, Soul, Dub, Reggae und karibischen Anklängen verbindet. Erste Aufmerksamkeit erregten sie mit den EPs Chapter 7 (2016) und Juan Pablo: The Philosopher (2018), bevor sie mit dem Album You Can’t Steal My Joy (2019), auf dem u. a. Jorja Smith und Loyle Carner zu hören sind, ein breiteres Publikum erreichten. Ihre Musik fußt auf einem sehr beweglichen, kollektiven Zusammenspiel, Grooves, die sowohl aus dem Jazz als auch aus afrikanischen Musiktraditionen und britischem Rap stammen, und einer Schreibweise, die instrumentale Stücke mit vokaloffeneren Formen abwechselt. Mit Where I’m Meant to Be (2022) betonen sie diese Verbindung von Post‑Bop, Funk, Afrobeat und Spoken Word noch deutlicher und setzen die Entwicklung mit Dance, No One’s Watching (2024) fort. In der Nähe anderer Protagonisten der britischen Jazz‑Erneuerung wie Nubya Garcia oder Moses Boyd, wurde ihr Weg zudem durch den Gewinn des Mercury Prize 2023 für Where I’m Meant to Be geprägt.

kommende Veranstaltungen 1

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vom Juni 6, 2025 bis Juni 8, 2025
Okt. 30, 2024
Feb. 14, 2023