Sparks
Hinter Sparks stehen die Brüder Ron und Russell Mael, die Ende der 1960er Jahre in Pacific Palisades im Westen von Los Angeles gegründet wurden, zunächst unter dem Namen Halfnelson, bevor sie 1972 endgültig den Namen Sparks annahmen. Ihr Werdegang durchläuft verschiedene Formen von Pop und Rock: von Art-Pop und Glamrock der Anfangsjahre über eine synthetische New Wave bis hin zu einer ab den 2000er-Jahren stärker orchestralen und repetitiven Schreibweise. Der erste bedeutende Durchbruch erfolgte im Vereinigten Königreich mit Kimono My House (1974) und dem Titel This Town Ain’t Big Enough for Both of Us, in dem Russell Maels helle Stimme und Ron Maels sehr strukturiertes Keyboardspiel eine sofort erkennbare Ästhetik etablierten. Nach einer rockigeren Phase Mitte der 1970er wandte sich Sparks der Elektronik zu, in Zusammenarbeit mit Giorgio Moroder auf No. 1 in Heaven (1979), einem zentralen Album ihres Schwenks zur Synth-Pop. Das Duo setzte seine Entwicklung mit wechselnden Formaten und Stilen fort — zwischen schräger Popmusik, Disco, Elektronik und beinahe theatralisch aufgebauten Songs, besonders auf Lil’ Beethoven (2002). Sparks arbeitete zudem mit Franz Ferdinand am Projekt FFS (2015) zusammen und schrieb die Lieder zum Film Annette (2021), in dem Jahr erschien auch die Dokumentation The Sparks Brothers, die ihre Geschichte nachzeichnet. Jüngst veröffentlichte Sparks The Girl Is Crying in Her Latte (2023) und Mad! (2025).
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