Laolu

Als Sohn eines nigerianischen Vaters und einer schweizerischen Mutter wuchs Laolu zunächst in Nigeria in einem von Jazz und Soul geprägten Umfeld auf, in dem seine Eltern den Club The Gallery führten. Anschließend setzte er seine Ausbildung in Frankreich fort, wo er Saxophon und Musiktheorie studierte. Mit 18 entdeckte er Derrick May und Carl Craig, wandte sich der elektronischen Musik zu und gab das Instrument zugunsten der Produktion auf. In Genf niedergelassen, entwickelte Laolu eine DJ-Praxis und begegnete Kadebostan, mit dem er seine ersten Bühnenverbindungen knüpfte. Seine Diskografie nahm Form an mit dem EP O Fantasma (2010) auf Clap Your Hands, gefolgt von Veröffentlichungen auf Labels wie Mental Groove, Freude am Tanzen, Defected und Innervisions. 2014 schrieb und produzierte Laolu „Sene Kela“ für Raoul K, und 2015 lieferte er ein Remix von Dele Sosimis „Too Much Information“ auf Innervisions ab. Laolus Werdegang bewegt sich zwischen Genf und mehreren europäischen Szenen, namentlich Berlin, Paris, Krakau und Tiflis. Seine Ästhetik vereint House und Techno mit perkussiven Linien, einer tiefen Spannung und afro-, soul- und jazzigen Resonanzen, die Laolu einen zugleich direkten, dichten und beweglichen Sound verleihen.

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  • MoBlack, Laolu, Lilya Mandre
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  • Sa., September 19
  • Hï Ibiza
  • ANOTR, Black Coffee, East End Dubs, Laolu

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