Yellowman

Unter dem Namen Yellowman etablierte sich Winston Foster, geboren 1956 in Kingston, Jamaika, Ende der 1970er Jahre in der Sound-System-Szene, nachdem er unter anderem an der Alpha Boys School aufgewachsen war. Als Deejay in Reggae und Dancehall entwickelte Yellowman einen direkten, rhythmischen und mitunter rohen Stil, der auf Riddims fußt, die dem Roots-Reggae entstammen, sich jedoch bereits an der Dancehall-Ästhetik der 1980er orientieren. Entdeckt wurde er durch den Wettbewerb Tastee Talent, den er 1979 gewann, nachdem er 1978 erstmals im Finale gestanden hatte. Schnell hörbar wurde er mit Aces International und in seinen Aufnahmen, die von Henry „Junjo“ Lawes produziert wurden. Seine produktivste Phase liegt Anfang und Mitte der 1980er Jahre mit einer Reihe von Veröffentlichungen wie Mister Yellowman (1982), Zungguzungguguzungguzeng (1983) und King Yellowman (1984) sowie mehreren Bühnen- und Studio-Kooperationen mit Fathead. Danach folgte eine lange Karriere, geprägt von einer Rückkehr auf die Bühne nach Operationen im Zusammenhang mit einer 1982 diagnostizierten Krebserkrankung und einer Entwicklung hin zu teils spirituelleren oder gesellschaftskritischeren Texten auf Prayer (1994) und Freedom of Speech (1997). Im Laufe der Jahrzehnte nahm Yellowman weiter auf, tourte mit seiner Sagittarius Band und bewegte sich zwischen Dancehall, Digital Reggae und angepassten Coverversionen, zuletzt New York (2003) und No More War (2019).

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Yellowman & the Upper Cut Band
Konzert

Yellowman & the Upper Cut Band

Yellowman
Konzert

Yellowman

King Yellowman & The Upper Cut Band
Konzert

King Yellowman & The Upper Cut Band

Yellowman & The Upper Cut
Konzert

Yellowman & The Upper Cut