Yellowjackets
Die Yellowjackets wurden Ende der 1970er Jahre in Los Angeles um den Keyboarder Russell Ferrante gegründet; zunächst begleiteten sie den Gitarristen Robben Ford, entwickelten sich aber bald zu einer eigenständigen Jazz‑Fusion‑Formation. Das Quartett, das sich im Laufe der Zeit um Ferrante, Bassist Jimmy Haslip bzw. seine Nachfolger, Schlagzeuger Will Kennedy und Saxophonist Bob Mintzer formte, gehört zu einer amerikanischen Szene, in der elektrischer Jazz, Funk und R&B aufeinandertreffen. Bereits mit dem selbstbetitelten Debütalbum Yellowjackets (1981) etablierte die Gruppe eine Ästhetik aus strukturierten Grooves, klaren Melodien und ausgeprägter harmonischer Arbeit, die auf Alben wie Greenhouse (1991) und Timeline (2011) weitergeführt wurde. Im Verlauf der Jahrzehnte wechselten Studioaufnahmen und Live‑Alben einander ab; die Kompositionen entwickelten sich dahin, die Fusion dem akustischen Quartett des zeitgenössischen Jazz näherzubringen, ohne die rhythmische Komponente aus Rock und afroamerikanischen Musiktraditionen aufzugeben. Gelegentliche Kooperationen mit Gastgitarristen oder -sängern erweiterten das Spektrum der Band, ohne ihren instrumentalen Kern zu verändern. Auf zahlreichen internationalen Club‑ und Festivalbühnen präsent, pflegen die Yellowjackets bis hin zu Parallel Motion (2022) eine regelmäßige Veröffentlichungstätigkeit, die die Kontinuität kollektiver Arbeit an Komposition und Improvisation im Quartett unterstreicht.
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