Willie Peyote

Geboren 1985 in Turin als Guglielmo Bruno und aufgewachsen in Leinì, hat Willie Peyote seit Mitte der 2000er-Jahre einen Weg zwischen alternativem Hip-Hop, Conscious Rap und italienischem Chanson aufgebaut, geprägt von einer gerne ironischen Schreibweise und einer beständigen Aufmerksamkeit für soziale und politische Themen. Nach anfänglichen Jahren im Kollektiv S.O.S. Clique und einem Zwischenstopp beim Funk Shui Project trat er mit der EP-Trilogie Manuale del giovane nichilista hervor, die zwischen 2011 und 2012 erschien, gefolgt vom Debütalbum Non è il mio genere, il genere umano im Jahr 2013. Es folgten die Alben Educazione sabauda (2015), Sindrome di Tôret (2017), Iodegradabile (2019) und Pornostalgia (2022) — Platten, in denen sein gesprochen wirkender Rap, seine eingängigen Refrains und Arrangements mit Einflüssen aus Funk, Rock und Jazz-Funk zunehmend in den Vordergrund treten. Willie Peyote arbeitete außerdem mit Subsonica, Don Joe, Shaggy, Ditonellapiaga und Tiromancino zusammen. Parallel zu seinen Auftritten in Italien nahm er 2021 mit «Mai dire mai (la locura)» am Festival von Sanremo teil und 2025 mit «Grazie ma no grazie». 2024 läutete er eine neue Phase mit Sulla riva del fiume ein, zunächst als EP erschienen und 2025 als erweitertes Album veröffentlicht.

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