Ziggy Marley
Geboren 1968 in Kingston auf Jamaika, ist Ziggy Marley, mit bürgerlichem Namen David Nesta Marley, in der Familie Marley aufgewachsen und wurde früh im Umfeld des Roots-Reggae sozialisiert. Ab Mitte der 1980er Jahre leitete er gemeinsam mit seinen Geschwistern die Band Ziggy Marley and the Melody Makers, die auf Alben wie «Play the Game Right» (1985), «Conscious Party» (1988) und «Jahmekya» (1991) einen Reggae mit Pop- und Rockeinflüssen entwickelte. Parallel zu dieser Gruppenarbeit — und ab den 2000er-Jahren als Solokünstler — verfeinerte Ziggy Marley eine Liederschreibweise, die Spiritualität, soziale Themen und Alltagsleben in den Mittelpunkt stellt, getragen von einer flexiblen Stimme und Arrangements, die jamaikanisches Erbe, amerikanische Einflüsse und poporientierte Formen verbinden. Seine Solodiskografie beginnt mit «Dragonfly» (2003) und setzt sich unter anderem mit «Love Is My Religion» (2006), «Family Time» (2009), «Wild and Free» (2011), «Fly Rasta» (2014), «Ziggy Marley» (2016), «Rebellion Rises» (2018) und «More Family Time» (2020) fort. International auf Tour aktiv, wirkt er außerdem an diversen Film- und Animationsprojekten mit und leitet das Label Tuff Gong Worldwide, wodurch er das musikalische Erbe der Familie Marley im zeitgenössischen Kontext fortführt.
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