Westlife
Westlife wurde 1998 in Dublin gegründet und reiht sich in die britische Pop- und Teen-Pop-Welle der späten 1990er Jahre ein, getragen von den Stimmen von Shane Filan, Mark Feehily, Kian Egan, Nicky Byrne und bis 2004 Brian McFadden. Die Band entstand unter der Förderung von Louis Walsh sowie im Managementumfeld von Simon Cowell und fand rasch ihren Platz zwischen Popballaden, Coverversionen von Klassikern und rhythmischeren Titeln. Das Debütalbum, schlicht "Westlife" (1999) betitelt, etablierte eine Identität, die auf vokaler Harmonie und melodischen Arrangements beruht; die folgenden Alben "Coast to Coast" (2000), "World of Our Own" (2001) und "Turnaround" (2003) führten dies fort und erweiterten den Rahmen schrittweise in Richtung zeitgenössischer Adult-Pop. Nach Brian McFaddens Ausstieg machten Westlife als Quartett weiter und ließen Alben und Tourneen folgen, bevor es 2012 nach "Gravity" (2010) zur ersten Trennung kam. 2018 erfolgte die Rückkehr, die in "Spectrum" (2019) und anschließend "Wild Dreams" (2021) mündete. Diese Veröffentlichungen bekräftigen Westlifes Stellung in einem Repertoire aus Popballaden, Midtempo-Nummern und Coverversionen und zugleich die Ausrichtung auf ein inzwischen generationenübergreifendes Publikum – von großen europäischen Arenen bis zu asiatischen Bühnen, auf denen die Gruppe weiterhin regelmäßig auftritt.