Warrior Soul
Geboren in New York rund um den Sänger Kory Clarke nahm Warrior Soul gegen Ende der 1980er Jahre Form an in einem Kreuzweg von Hard Rock, Alternative Metal, Punk Rock und Art Rock, mit einem unverblümten Ton und oft politischen Texten. Die Band machte sich schnell einen Namen auf der New Yorker Bühne und unterschrieb anschließend bei Geffen, wo sie eine erste Albumserie veröffentlichte, die zentral für ihre Laufbahn wurde: Last Decade Dead Century (1990), Drugs, God and the New Republic (1991), Salutations from the Ghetto Nation (1992), dann Chill Pill (1993). Warrior Soul entwickelte daraufhin einen nervösen, abrasiven Schreibstil, geprägt von massiven Riffs, einer urbanen Rock-Energie und einer rebellischen Ader, die sie sowohl im Erbe des amerikanischen Hard Rock als auch in einer eher alternativen Ästhetik der frühen 1990er Jahre verankert. Nach The Space Age Playboys (1994) und einer ersten Trennung (1995) tauchte Warrior Soul 2000 sporadisch wieder auf, bevor es ab 2007 von Kory Clarke mit wechselnden Besetzungen dauerhaft neu belebt wurde. Diese neue Phase führte zu Destroy the War Machine (2009), Stiff Middle Finger (2012), Back on the Lash (2017), Rock 'N' Roll Disease (2019), Cocaine And Other Good Stuff (2020) und Out on Bail (2022). Live hat Warrior Soul vor allem eine regelmäßige Verbindung zu Rock- und Metal-Kreisen in Europa und Großbritannien gepflegt, während es zugleich diese gespannte, direkte und ungekünstelte Identität bewahrt, die die gesamte Diskografie prägt.
Kommende Veranstaltungen 2
Warrior Soul, Gypsy Pistoleros
- Do., Oktober 1
- KK's Steel Mill, Wolverhampton, Vereinigtes Königreich
- Warrior Soul, Gypsy Pistoleros