Wang Chung

Gegründet 1980 in London um Jack Hues und Nick Feldman, zunächst mit dem Schlagzeuger Darren Costin, ordnet sich Wang Chung in die britische New-Wave-Welle der frühen 1980er ein und verband Synth-Pop, Pop-Rock, leichten Funk und klare elektronische Klangtexturen. Die Band begann unter dem Namen Huang Chung und veröffentlichte 1982 das Album Huang Chung, bevor sie endgültig zu Wang Chung wurde. Die Anfangsphase prägte einen Stil mit prägnanten Keyboard-Linien, tanzbaren Rhythmen und knapper Pop-Komposition, der auf Points on the Curve (1984) und Mosaic (1986) weiterentwickelt wurde. Wang Chung nahm auch eine besondere Stellung an der Schnittstelle von Pop und Film ein, mit dem Soundtrack zu To Live and Die in L.A. (1985), den sie für den Film von William Friedkin komponierten, und der eine atmosphärischere, urbanere Seite ihrer Musik zeigte. Nach The Warmer Side of Cool (1989) wurde die Aktivität der Gruppe seltener, ehe sie 2012 mit Tazer Up! an die Plattenarbeit zurückkehrte. Im Zentrum stand und steht weiterhin das Duo Hues–Feldman, das das Repertoire zwischen New Wave, synthetischem Rock und der Club-Pop-Ästhetik der 1980er Jahre weiter aufführt.

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