Vundabar
In Boston etablierte sich Vundabar in der amerikanischen Indie‑Szene mit einem Indie‑Rock, der Surf‑, Post‑Punk‑ und skurrile Pop‑Elemente verbindet, getragen von Brandon Hagens nasalem Gesang und scharfen Gitarren. Gegründet zu Beginn der 2010er‑Jahre um Hagen und Schlagzeuger Drew McDonald, zunächst mit Zackery Abramo am Bass, machte die Band sich auf DIY‑Bühnen, in kleinen Clubs und durch intensive Tourneen in den USA und später in Europa einen Namen. Das Debütalbum Antics (2013) verankerte einen direkten, lo‑fi‑Sound, gefolgt von Gawk (2015), das die Kontraste zwischen hellen Melodien und rhythmischer Spannung verstärkte. Mit Smell Smoke (2018) behandelte Vundabar vermehrt Themen wie Trauer, psychische Gesundheit und familiäre Dynamiken, behielt dabei aber sofort eingängige Refrains bei. Either Light (2020) führte zu dichteren Arrangements mit Keyboards und weicheren Texturen, während Devil for the Fire (2022) eine dunklere, nervösere Seite auslotete und mit Tempowechseln und Registerverschiebungen spielte. Auf der Bühne wie im Studio arbeitet Vundabar vor allem als enger Kern um das Duo Hagen–McDonald, ergänzt durch verschiedene Bassisten, und erkundet weiterhin das Gleichgewicht zwischen roher Energie, bitterem Humor und melodischem Songwriting.
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