Vulgaires Machins
Verortet in der frankophonen Punkrock-Welle der 1990er Jahre in Québec gründeten sich Vulgaires Machins in Granby um Sänger und Gitarristen Guillaume Beauregard sowie Gitarristin und Sängerin Marie-Ève Roy; im Laufe der Zeit kam eine Rhythmussektion in wechselnder Besetzung hinzu. Die Band entwickelte einen melodischen Punkrock mit französischsprachigen Texten, in denen sich Gesellschaftskritik, politische Anliegen und persönlichere Beobachtungen überlagern, getragen von einem direkten Sound, der oft vom Alternative Rock eingefärbt ist. Zunächst machte sich Vulgaires Machins auf kleinen unabhängigen Bühnen in Québec einen Namen, bevor die Band dauerhaft im Netzwerk frankophoner Punkspielstätten und Festivals Fuß fasste. Die Diskografie zeichnet Etappen dieser Entwicklung nach, darunter Compter les corps (2006) mit offen engagiertem Ton; Requiem pour les sourds (2010), das die Kontraste zwischen eingängigen Melodien und düsterer Thematik weiter zuspitzt; und Disruption (2022), aufgenommen nach einer Phase weniger präsenter Aktivitäten. Im Laufe der Jahre tourten Vulgaires Machins ausgiebig durch Kanada und das frankophone Europa, standen häufig gemeinsam mit anderen Punk-Acts auf dem Programm und präsentierten bisweilen reduzierte Versionen ihres Repertoires, ohne sich von den Punkwurzeln und der kollektiven Schreibweise zu lösen, die die Band prägen.
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| März 13 |
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| Okt. 13, 2023 |
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