Vibronics
Seit 1995 in Leicester, England, aktiv, lässt sich Vibronics in der Tradition des britischen Reggae und des Sound‑System‑Dubs verorten, mit einem Kern um Steve Vibronics und Richi Rootz. Das Projekt entstand im Kontext der britischen Dub‑Szene der späten 1990er Jahre, wurde erstmals bei den Egg Experience ’97‑Abenden wahrgenommen und veröffentlichte seine ersten Stücke auf Zion Trains Label Universal Egg. Der Sound von Vibronics beruht auf dichtem, digitalem Dub, entwickelt für Sessions, mit wuchtigen Bässen, ausgeprägten Echoeffekten und einer Ästhetik, die direkt mit den Szenen in Verbindung steht, in denen Sound‑Systems wie Jah Shaka, Iration Steppas oder Aba Shanti‑I vertreten sind. Zu den verifizierten diskografischen Meilensteinen zählen Outernational Dub Conference Volume One, 1998 mit Jah Free aufgenommen, gefolgt von Dub Italizer (2000), Dubliftment (2004), UK Dub Story (2008), The French Connection (2012) und The Return Of Vibronics (2015). Im Lauf der Jahre hat Vibronics zudem das eigene Label SCOOPS aufgebaut und mit mehreren Sängerinnen, Sängern und MCs aus den Roots‑ und Dub‑Bereichen zusammengearbeitet, in einer Entwicklung, die dem Wechselspiel von Studio, Sound‑Systems und europäischen Bühnen treu bleibt.
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