Versengold

Gegründet 2003 in Bremen, Deutschland, konzentrierte sich das Folk-Kollektiv Versengold zunächst auf eine akustische, mittelalterlich geprägte Ästhetik und griff dabei auf alte Texte und historische Themen zurück, bevor es sich allmählich einem zeitgemäßeren deutschen Folk-Rock zuwandte. Im Laufe der Jahre entwickelte Versengold einen Sound, in dem Geige, akustische Gitarren, traditionelle Instrumente und Percussion narrative Lieder tragen, die von intimen Balladen bis zu mitreißenderen Stücken reichen. Die Texte, zentral für die Identität von Versengold, behandeln sowohl nord-europäische Legenden als auch Alltag, das Meer, norddeutsche Landschaften und gesellschaftliche Themen in direktem Ton. Die Laufbahn der Gruppe ist geprägt von regelmäßiger Präsenz auf Folk- und Mittelalterfestivals sowie von Tourneen in Clubs und Konzerthallen im deutschsprachigen Raum. Alben wie „Zeitlos“ (2015), „Funkenflug“ (2017), „Nordlicht“ (2019) oder „Was kost die Welt“ (2022) markieren die Entwicklung von Versengold hin zu einem persönlicheren Songwriting, in dem musikalische Tradition in einem zeitgenössischen Liedkontext neu interpretiert wird, während die starke kollektive Dimension auf Bühne und im Studio erhalten bleibt.

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März 28
März 5