Vanesa Martín
Vanesa Martín wurde 1980 in Málaga geboren. Sie erlernte früh Gitarre und das Schreiben von Liedern und begann, in den Lokalen ihrer Heimatstadt zu singen, bevor sie sich Anfang der 2000er in Madrid niederließ. Vanesa Martín entwickelt eine spanischsprachige Popmusik, die im Liedermacherbereich verwurzelt ist, mit Balladen, einer lateinamerikanisch geprägten Pop-Sensibilität und andalusischen Einschlägen, die sich in Phrasierung und Melodien zeigen. Nach einem ersten Auftritt auf dem Album El búho real veröffentlichte sie 2006 Agua und 2009 Trampas, was ihre Sichtbarkeit auf der spanischen Bühne erhöhte. Weiter folgten Cuestión de piel (2012), Crónica de un baile (2014), Munay (2016), Todas las mujeres que habitan en mí (2018), Siete veces sí (2020), Placeres y pecados (2022) und Casa mía (2025). Parallel zu ihren Alben schreibt Vanesa Martín auch für andere Interpreten, darunter India Martínez, Pastora Soler und María Toledo, und arbeitet gelegentlich mit Künstlern wie Pablo Alborán, Malú, David DeMaría, Mariza, Abel Pintos oder Jesse & Joy zusammen. Zwischen Tourneen in Theatern, großen Hallen und TV-Auftritten in Spanien pflegt sie ein Repertoire, das den Text, die Stimme und Arrangements in den Mittelpunkt stellt — zwischen zurückhaltender akustischer Schlichtheit und üppigerer Popproduktion.