Wiley

Geboren in Bow im Osten Londons, machte sich Richard Kylea Cowie Jr. unter dem Namen Wiley einen Namen an der Schnittstelle zwischen UK Garage und Grime und prägte früh einen Teil des klanglichen Vokabulars des Genres. Er war auf Londoner Piratradios präsent und Mitglied der Crews Pay As U Go und Roll Deep. Anfang der 2000er veröffentlichte Wiley eine Reihe von Instrumentals auf White-Label, darunter „Eskimo“, „Ice Rink“ und „Avalanche“, die einen trockenen, kalten und minimalistischen Stil etablierten, oft als eskibeat bezeichnet. Als MC und Produzent vereinte er auch Hip-Hop, Jungle und Drum and Bass mit einem nervösen Flow und eckigen Rhythmen. Seine Diskografie wechselt zwischen raueren Phasen und zugänglicheren Momenten, von Treddin’ on Thin Ice (2004) über Playtime Is Over (2007), See Clear Now (2008), 100% Publishing (2011), The Ascent (2013), Snakes & Ladders (2014), Godfather (2017), Godfather II (2018), The Godfather III (2020) bis Boasty Gang - The Album (2020). Wiley bewegte sich zwischen Grime-Bühnen, Clubs und radiotauglichen Formaten, etwa mit „Wearing My Rolex“, „Too Many Man“, „Heatwave“ oder „Boasty“. Im Lauf der Jahre arbeitete er mit Künstlern und Kollektiven aus dem Umfeld von Roll Deep, Boy Better Know, Ms D, JME, Skepta, Idris Elba, Stefflon Don und Sean Paul zusammen und bleibt eine wiederkehrende Referenz in der Geschichte des britischen Grime.

kommende Veranstaltungen

Keine kommenden Veranstaltungen

vergangene Veranstaltungen 1

Mai 16