Wilco
Wilco wurde 1994 in Chicago im Gefolge der Auflösung von Uncle Tupelo gegründet und formierte sich um Jeff Tweedy und den Bassisten John Stirratt; die Besetzung veränderte sich im Laufe der Jahre, bis sie sich als Sextett stabilisierte. Zunächst im Alternative Country und Americana verankert (A.M., 1995), erweiterte Wilco schnell seinen Horizont mit Being There (1996) und Summerteeth (1999), wo folkrockorientiertes Songwriting auf ausgefeiltere Pop-Elemente und dichtere Arrangements trifft. Die Entwicklung des Projekts nahm mit Yankee Hotel Foxtrot (2002) und A Ghost Is Born (2004) eine experimentellere Wendung — Platten, die zurückhaltende Melodien, elektrische Spannungen, rauschhafte Texturen und das Erbe des amerikanischen Rock vereinen. Wilco beteiligten sich außerdem am Mermaid Avenue‑Projekt mit Billy Bragg 1998 und 2000, bei dem unveröffentlichte Texte von Woody Guthrie vertont wurden. Der Einzug des Gitarristen Nels Cline 2004 verstärkte eine freiere Dimension auf der Bühne wie im Studio, hörbar auf Sky Blue Sky (2007) und auf den folgenden Alben von The Whole Love (2011) bis Cruel Country (2022) und Cousin (2023). Zwischen Indie Rock, Folk, Alternative Rock und Country angesiedelt, treten Wilco seit den Anfängen auf amerikanischen und europäischen Bühnen auf und pflegen ein Repertoire, das intime Songschreiberei, Improvisation und klangliche Erforschung verbindet.
kommende Veranstaltungen 3
vergangene Veranstaltungen 5
| Juni 23, 2025 | |
| Juni 19, 2022 |
|
| Sept. 22, 2019 |
|
| Juni 18, 2019 | |
| Nov. 16, 2016 |
|