Whitesnake
Whitesnake entstand Ende der 1970er Jahre in London um den ehemaligen Deep Purple-Sänger David Coverdale und verortete sich zunächst im Hardrock mit starkem Blues-Einschlag sowie souligen Elementen aus Coverdales Solophase. Die Besetzung war wechselhaft und umfasste im Laufe der Zeit Gitarristen wie Micky Moody, Bernie Marsden, John Sykes und später Steve Vai und Doug Aldrich, wobei der Schwerpunkt stets auf Coverdales Stimme und Songwriting lag. Die frühen Alben wie “Trouble” (1978) und “Lovehunter” (1979) waren in der britischen Rockszene verankert, während “Ready an’ Willing” (1980) und “Slide It In” (1984) einen härteren, energetischeren Stil mit bluesigen Riffs, eingängigen Refrains und markanten Rhythmusgruppen festigten. Mit “Whitesnake” (1987), oft als “1987” bezeichnet, verstärkte die Band eine Hardrock-/Glam-Metal-Ästhetik, getragen von Powerballaden und glatteren Produktionen, die ihr internationalen Durchbruch brachten. “Slip of the Tongue” (1989) setzte diese Ausrichtung fort; danach zog sich Whitesnake etwas zurück, bevor ab den 2000er-Jahren ein regelmäßiges Studio- und Tourleben mit Alben wie “Good to Be Bad” (2008) und “Flesh & Blood” (2019) begann. Heute bewegt sich Whitesnake an der Schnittstelle von melodischem Hardrock, Bluesrock und zugänglichem Heavy Metal, mit Neuinterpretationen des eigenen Katalogs, Verweisen auf Deep Purple und neuen Stücken.
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| Juli 19, 2016 |
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