We Are Scientists
Gegründet in Berkeley, Kalifornien im Jahr 1999, bevor sie sich in New York niederließen, formierte sich We Are Scientists um Keith Murray und Chris Cain, zunächst als Trio mit dem Schlagzeuger Michael Tapper und ab den 2010er-Jahren als stabiles Kernteam, das im Studio und auf der Bühne von Keith Carne ergänzt wird. Die Band entwickelt einen nervösen Indie-Rock, angesiedelt zwischen Alternative Rock und Post‑Punk‑Revival, mit kurzen Songs, trockenen, angespannten Gitarren, sehr präsenten Bassläufen und einem direkten Gespür für Melodie. Nach mehreren EPs Anfang der 2000er gewann We Are Scientists mit With Love and Squalor (2005) an Bedeutung, gefolgt von Brain Thrust Mastery (2008) und Barbara (2010), das in einer Phase aufgenommen wurde, in der Andy Burrows das Schlagzeug spielte. In der New Yorker Rocks‑zene verankert und zugleich mit engem Bezug zum britischen Publikum und Festivalbetrieb, führte die Band ihr Songwriting zu poppigeren Formaten weiter, ohne die kompakte Rockbasis aufzugeben — etwa auf TV en Français (2014), Helter Seltzer (2016), Megaplex (2018), Huffy (2021), Lobes (2023) und Qualifying Miles (2025). Im Laufe der Zeit hat We Are Scientists eine Identität bewahrt, die von post‑punk‑Spannung, power‑pop‑Effizienz und einer Vorliebe für sofort eingängige Refrains geprägt ist.
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