U.S. Girls

Unter dem Namen U.S. Girls entwickelt Meghan Remy seit 2007 ein experimentelles Popprojekt, das zwischen Chicago — wo sie aufwuchs — und den Szenen von Chicago und später Portland entstand, bevor sie 2010 nach Toronto zog. Zunächst um lo-fi-Heimaufnahmen herum aufgebaut, verbindet U.S. Girls Artpop, Elektronik, Klangcollagen und schräges Popsongwriting mit beständigem Interesse an rauen Texturen, ungeraden Rhythmen und einer sehr beweglichen Gesangsführung. Die ersten Platten, darunter Introducing... (2008), Go Grey (2010), U.S. Girls on KRAAK (2011) und Gem (2012), erschienen auf unabhängigen Labels wie Siltbreeze, KRAAK und FatCat. Mit dem Wechsel zu 4AD entwickelte sich das Format zu großzügigeren Arrangements auf Half Free (2015) sowie In a Poem Unlimited (2018), Heavy Light (2020) und Bless This Mess (2023), in denen sich psychedelischer Pop, kantige Soul‑Elemente, mutante Disco und erzählerisches Songwriting kreuzen. In der Torontoer Szene ansässig, arbeitet Meghan Remy regelmäßig mit lokalen Musikern zusammen und kooperiert unter anderem mit Max Turnbull alias Slim Twig, während U.S. Girls als Projekt mit wechselnder Geometrie zwischen Soloschreiben und kollektiver Bühnenbesetzung fungiert.

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