Turf
Entstanden Mitte der 1990er Jahre auf der Rockszene von Buenos Aires, dreht sich Turf um Sänger und Gitarrist Joaquín Levinton. Die Band gehört zur Welle des argentinischen Alternative Rock, beeinflusst von Britpop und Power Pop. Schon früh fiel Turf in den Clubs der Hauptstadt durch eine Mischung aus melodischen Gitarren, sehr präsenten Keyboards und oft ironischen oder desillusionierten Texten auf. Das Debütalbum «Una pila de vida» (1997) etablierte dieses direkte, melodische Profil, gefolgt von «Siempre libre» (1999) und «Turfshow» (2001), die ein Songwriting mit eingängigen Refrains und einer zugänglichen Pop‑Rock-Ästhetik bestätigten, geprägt von Gesangsharmonien und tanzbaren Rhythmen. In den 2000er-Jahren tourte Turf durch Argentinien und mehrere Länder Lateinamerikas, bevor eine Pause und Trennung folgten, in der sich die Mitglieder anderen lokalen Projekten widmeten. In den 2010er-Jahren formierte sich die Band neu, nahm wieder Material auf und trat auf großen Bühnen und Festivals auf, wobei der Sound weiterhin auf rockorientierte Songs, einfache Strukturen und kollektive Energie setzt. Turf verfolgt so einen Weg, der argentinischen Rock, anglophone Referenzen und die urbane Popkultur von Buenos Aires verbindet.
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| Apr. 10 |
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