Trisha Paytas
Geboren in Riverside, Kalifornien, und teilweise in Illinois aufgewachsen, bevor sie nach Los Angeles zog, hat Trisha Paytas seit den späten 2000er-Jahren eine Laufbahn entwickelt, die Internet, Bildschirm und Musik verbindet. Bereits ab 2007 auf YouTube aktiv, setzte sie sich im Bereich Vlogging, Face-to-Camera-Talk und Popkultur-Formate durch und erschien parallel häufig im Fernsehen, im Film und in Musikvideos. Gleichzeitig veröffentlichte sie eine unabhängige Diskografie mit eingängiger Popmusik, die stark auf Webkulturreferenzen baut — von Weihnachtsliedern und ironischen Titeln über sentimentale Stücke bis hin zu dance-pop-lastigen Produktionen. Zu den verifizierten Veröffentlichungen zählen die EPs Fat Chicks (2015), Superficial Bitch (2015), Showtime (2016), Warrior (2016), Chicken Fingers and Lipo (2017), Chicken Parm and Heartbreak (2018), Songs From My Kitchen Floor (2019), Rebirth (2019) und Postpartum Popstar (2025) sowie das Album Under the Covers (2015). 2021 wirkte sie außerdem am Projekt Sadboy2005 mit, das in Richtung Emo-Pop und Pop-Punk ging. Ihre jüngere Entwicklung umfasst zudem Podcasts, zunächst Frenemies (2020–2021) und seit 2023 Just Trish — zwei Formate, die bei Trisha Paytas eine stark autobiografische Ästhetik und eine anhaltende Bezugnahme auf digitale Kulturen fortsetzen.
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