Trey Anastasio
Trey Anastasio ist ein amerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist. Er wurde 1964 in Fort Worth, Texas, geboren, wuchs in Princeton, New Jersey, auf und ließ sich später in Burlington, Vermont, nieder, wo sich Anfang der 1980er Jahre die Band Phish formierte. Mit dieser in der US-amerikanischen Jam-Rock-Szene verankerten Gruppe entwickelte Anastasio einen Stil, der psychedelischen Rock, ausgedehnte Improvisationen sowie Elemente aus Jazz und Funk verbindet; einen Großteil des Songmaterials — von kurzen Stücken bis zu vielteiligen Suiten — schrieb er selbst. Parallel zu Phish verfolgte er seit Ende der 1990er Jahre eine Solokarriere, die in wechselnden Formationen auftrat, vom Powertrio bis zum erweiterten Trey Anastasio Band mit Bläsersektion, und ein Repertoire erkundete, in dem Rock sich Soul, Groove und stärker strukturierten Arrangements öffnet. Zu seinen Soloalben zählen unter anderem "Trey Anastasio" (2002), "Seis de Mayo" (2004), "Shine" (2005), "Bar 17" (2006), "Traveler" (2012), "Paper Wheels" (2015), "Ghosts of the Forest" (2019), "Lonely Trip" (2020) und "Mercy" (2022). Zudem arbeitete Anastasio mit Sinfonieorchestern, adaptierte einzelne Phish-Stücke für Orchester und schrieb mit an der Musik des 2013 uraufgeführten Broadway-Musicals "Hands on a Hardbody", während er weiterhin auf Festivals und bei improvisierten Touren in den USA präsent ist.